Chaos Markenheftchen
Ach, das waren eben noch Zeiten als ein Heftchen ein Heftchen war, das man aufschlagen und die Marken entnehmen konnte. Heute ist das ja wohl für normale Briefmarken zu teuer. So gab es zwischendurch mal Heftchen bei denen auch der Deckel auf der Rückseite mit selbstklebenden Marken bepflastert war aber sie waren wenigstens noch zum aufklappen. Heute macht man sich das noch eine Stufe einfacher: Man verkauft einfach Blätter mit 10 selbstklebenden Marken drauf und macht diese zur weiteren Materialeinsparung auch noch kleiner.
Aber was macht jetzt unser allseits geliebter deutscher MICHEL? Kann man das noch als "Heftchen" bezeichnen? Da sagt der MICHEL nein und erfindet dafür flugs ein neues Wort: "Folienblatt". Die Post hat schon vor längerer Zeit reagiert und ist einer Trennung aus dem Weg gegangen. Dort heißt alles "Markenset" - sei es aufklappbar oder nicht. Es soll jetzt auch schon die passenden Kataloge dafür geben in denen alle Markensets als Markenset durchgezählt werden. MICHEL hat sich dem noch nicht angeschlossen. Mal sehen, wie lange er die jetzigen Bezeichnungen beibehält.
Ich habe die ganzen Sachen aufgearbeitet und auf meiner Heftchenseite die entsprechenden Michelnummern für MH und FB eingefügt.
ACHTUNG: Wegen der vielen Bilder etwas längerer Ladevorgang!
Ergänzung 10.02.11
Oh je, weiter oben sagte ich noch in meinem jugendlichen Leichtsinn, dass die POST Markenheftchen und Folienblätter (Bezeichnung nach MICHEL) mit "Markenset" bezeichnet. Nach meinem heutigen Einkauf darf das leider nicht so stehen bleiben. Ich habe je 2 der neuen (Ausgabetag 03.02.11) Blättchen eingekauft und bin dann über die Bezeichnung auf der Rechnung gestolpert: Die 10x55 (Regenbogen und Schiff) heißen "PWz-Gebinde", das Blättchen mit den UNESCO Marken heißt Markenset! Warum nur? Beide Sachen wurden mit dem Scanner vom Folienblatt für die Rechnung eingelesen.
